
Longhorn / LKA, Stuttgart, 11.11.2010
In der neuen Besetzung mit Peter am Schlagzeug ist Level 42 noch druckvoller und präziser geworden. Pflegten Level 42 in Gründungsbesetzung mit Phil Gould (dr) noch Zurückhaltung und überließen Bandleader Mark King (b) die Show, das Publikum durch seine perfekte Slap-Pop Spieltechnik auf Status-E-Bässen mitzureißen, ist Peter (der gerade am 11.11. Geburtstag hatte), einer der besten Schlagzeuger überhaupt. Sein präzises Spiel mit sehr akzentuierten ganzen Zählzeiten habe ich so noch nie live gehört. Leider war Boon Gould (git) nicht mehr dabei, einer der besten Jazz-Funk Gitarristen überhaupt. Er beeindruckte immer durch seine unauffällige, aber faszinierende Technik. Seit der Gründung mit dabei ist neben Mark King noch Mike Lindup (kb), der frisch wie in den 80er Jahren wirkte - er hat sich scheinbar gar nicht verändert. Die jünger Musiker, die an Gitarre und Saxophon mitspielten, hatten die ganzen Level Titel aus den 80ern perfekt gelernt und waren mit stimmigem Satzgesang zu hören. Somit war dies das beste Konzert, daß ich bisher gesehen habe - Mark King hat mich aufs Positivste überrascht. Ich wünsche Level 42 in Zukunft vor Allem mehr Publikum. An Alle, die nicht dabei waren: Beim nächsten GIG unbedingt hingehen.
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