
Mnozil Brass
Mnozil Brass sind Österreichs vielleicht zur Zeit spannendster Musikexport, der sich nach eigenen Angaben auf angewandte Blechmusik spezialisiert hat - und zwar in allen Lebenslagen.
Nicht ohne Grund schwärmt die Süddeutsche Zeitung vom telepathischen Bläserwunder Mnozil Brass so: 'Man glaubt es nicht, wenn man es nicht selbst gehört hat: Schostakowitsch, Star Wars, Tango, Landler, Johann Nepomuk David, Stevie Wonder, Polka, Jazz, Udo Jürgens, bayrischer Defiliermarsch, Kirchenchoräle. Hintereinander, durcheinander, kunstvoll schräg oder traumhaft harmonisch - Brassmusik und mehr-stimmiger Gesang, dass einem Hören und Sehen vergehen.' Aufgelockert durch komödiantische Einlagen und kabarettistische Gesangparts, nimmt das dynamische Septett nicht nur wohl bekannte Arrangements aufs Korn. Auch in ihren grandiosen Eigenkompositionen vereinen die Musiker Virtuosität mit Wiener Charme und jeder Menge Humor.
In Zusammenarbeit mit dem österreichischen Regisseur Bernd Jeschek entstanden seit 2001 darüber hinaus Programme wie Smoke, Ragazzi oder Seven. Die erste gemeinsame Theaterarbeit des Ensembles Mnozil Brass, Das Trojanische Boot, ist ebenfalls eine Gemeinschaftsarbeit mit Jeschek und wurde 2005 im Rahmen der RuhrTriennale als erste Operette des 21. Jahrhunderts uraufgeführt. Mit einer weiteren Bühnenarbeit - Irmingard - wahrscheinlich eine Oper in 2 Akten - sorgte die Formation außerdem bei der Uraufführung bei den Salzburger Festspielen 2008 für Wirbel.
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Edwin Scharff Haus, Neu-Ulm, 19.01.2011
Eine perfekte Verbindung von exzellenter abwechslungsreicher Musik, gekonnter Choreographie und humorvollem Kabarett! Ohne dabei große Worte zu verlieren, eigentlich war nur ein Wort gesprochen! Einfach das coolste was es mit Blasmusik gerade gibt! Es hat alles gepaßt, auch der Preis war in Ordnung!
Edwin Scharff Haus, Neu-Ulm, 19.01.2011
Mnozil Brass versteht es einfach, musikalisch hochwertige Musik mit Komik zu verbinden. Die Qualität der Musik stimmt, neben sowohl kräftigem als auch zartem Brass-Sound singen sie noch super a capella und interpretieren alle möglichen Stilrichtungen. Witzig sind Pantomimik und das Einbeziehen medialer Einflüsse wie Szenen aus Matrix (mit Slow-Motion) oder einer Western-Szene. Leider war meiner Meinung nach keiner der Super-Reißer dabei, wie man sie etwa auf Youtube findet (zum Beispiel die Bohemian Rhapsody oder Ähnliches, was wirklich gelungen ist). Dennoch kann ich Mnozil Brass uneingeschänkt weiterempfehlen für alle, die sie live noch nicht gesehen haben !
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