
James Morrison
Kaum 20 Jahre alt, ändert sich James Morrisons Leben innerhalb weniger Monate. Vielleicht sind es sogar nur Wochen, die aus dem Autowäscher (aktueller Job) in Derby (aktueller Wohnsitz) einen weltweit umjubelten Sänger machen. Kein Wunder, sein Debüt Undiscovered besitzt einfach alle Zutaten, um aus der Masse der Neuerscheinungen herauszuragen. Meterweit! Dafür sorgen soulige, groovige Songs, grandiose Melodien, lässige Instrumentierung und - vor allem - diese unglaubliche Stimme. Gleichermaßen rau und sanft erzählt sie von einem Menschen, der schon einiges erlebt und durchlebt hat - trotz seiner Jugend. You Give Me Something, sein erster Hit berührt nicht nur weltweit Millionen von Menschen. Es gelingt James Morrison damit auch auf Anhieb, ein stimmliches Signet zu entwickeln. So wie er singt nur einer: James Morrison.
Was folgt, ist die berühmte vom Tellerwäscher zum (Platten)Millionär-Geschichte: Jede Menge Top-Hits (Wonderful World, You Make It Real), ein zweites, ebenfalls äußerst erfolgreiches Album (Songs For You, Truths For Me), ein Hit-Duett mit Nelly Furtado (Broken Strings), gemeinsame Shows mit Stevie Wonder und Bruce Springsteen und - logische Konsequenz - jede Menge Awards (darunter auch der BRIT-Award).
James Morrison hätte jetzt einfach so weiter machen können. Schnell ein Album und ein paar Hits nachschieben und erneut auf Konzertreise gehen. Doch der nachdenkliche Brite hat sich für das Gegenteil entschieden: Er hat sich rar gemacht und dreijährige Album-Pause eingelegt. Eine wichtige, aber auch keine leichte Zeit. Zum einen ist James Morrison Vater einer Tochter geworden - andererseits ist sein eigener Vater verstorben: zwei emotionale Pole, für die der Musiker ein Ventil gefunden hat - die Songs seines neuen Albums The Awakening. Die ersten zwei Alben waren eher Testballons, sagt James Morrison, jetzt bin ich reifer. Für mich ist es irgendwie sogar mein erstes richtiges Album. So viel zum Reifeprozess eines Weltstars ...
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Zenith, München, 19.03.2012
James Morrison ist mein Held! Er singt live fast noch besser als auf seinen Aufnahmen, das soll ihm mal jemand nachmachen. Außerdem ist er ein echt sympatischer Typ, den man nur leider nicht besonders gut versteht, da er ein ziemlich nuscheliges Englisch spricht. Das Konzert war geil! Nicht besonders lang, aber richtig gut.
Sporthalle, Hamburg, 07.03.2012
Wie immer eine grandiose Stimme, viel Soul und Gänsehautmomente. Eigentlich unmöglich bei seinen Songs ruhig stehen zu bleiben.;)
Capitol Offenbach, Offenbach, 03.03.2009
Spitzen Künstler,spitzen Konzert!!!!!
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