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Tournee Übersicht
EAV

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Das war längst überfällig. Was 1977 als frecher Spaß unter dem Titel "Uschi im Glück" begann, strapaziert auch zwanzig Jahre später noch die Lachmuskeln der Deutschen, Österreicher und Schweizer. Den Humor der EAV bedroht kein Verfallsdatum. Die Mischung aus Musik, Kabarett und Nonsense trifft immer ins Schwarze. Alles, was das Septett im Laufe seiner bewegten, lachkrampfgeschüttelten Geschichte an scharfzüngigen Kalauern erfand, geriet zum lupenreinen Pop-Hit. Mit über fünf Millionen verkaufter Platten sind die passionierten Zwerchfellreizer die erfolgreichste österreichische Band aller Zeiten. Das gilt sowohl in ihrer Heimat als auch für Deutschland, wo kein anderer alpenländischer Künstler so viele Singles, Alben und Cassetten unters Volk streute wie EAV. Nach schillernd betitelten Tonträgern und Konzertprogrammen wie "Verunsicherung", "Lametta Scheinwelt", "Café Passé", "Alpenpunk", "Spitalo Fatalo", "Geld oder Leben" "Liebe Tod und Teufel", "Kann denn Schwachsinn Sünde sein", "Nepomuks Rache", "Watumba" und "Nie wieder Kunst (wie immer)" fehlt in ihrer Erfolgsbilanz allein noch eine "Grätest Hitz"-Sammlung.
Pünktlich zu Weihnachten haben die Kreativköpfe Thomas Spitzer und Klaus Eberhartinger eine definitive Hit-Edition zusammengestellt, die zwischen Lebkuchen, Marzipan, Zimtsternen und dem obligatorischen Schokoladen-Nikolaus unter keinem Weihnachtsbaum fehlen sollte. Lachen verbraucht eben dankbar viel Kalorien. Und so beginnt der tönende Angriff auf den Feiertagsspeck mit dem frivol galanten Gassenhauer "Küß die Hand schöne Frau". Vom kriminell guten "Ba-Ba-Banküberfall" bis zum 1983 von deutschen Rundfunkstationen boykottierten "Afrika - is der Massa gut bei Kassa", vom schlagkräftigen "Samurai" bis zum ersten Nummer-1-Titel "Märchenprinz", vom unvergeßlichen "Ding Dong" bis zum sarkastischen Anti-Atomkraft-Song "Burli", vom mitreißenden "Jambo" bis zum Bleifuß-Automobilisten-Fopper "Auto (300 PS)" läßt "The Grätest Hitz" alles, was von den Austro-Rockern an augenzwinkernder Verulkung der Wohlstandsgesellschaft in den letzten zwei Dekaden die Hitparaden verunsicherte, Revue passieren. Da folgt Hit auf Hit und Witz auf Witz. Und wenn mancher Lacher ob EAVs Sarkasmus im Halse stecken bleibt - auch gut.
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EAV
Meistersingerhalle, Nürnberg, 23.02.2008
EAV

Wie immer ein Erlebnis die EAV live zu sehen.Top Show mit sehr gutem Unterhaltungswert.Es werden immer Übergänge zum nächsten Song hergestellt! Manche Bands spielen ja ihre Songs nacheinander runter ohne Übergang und Unterhaltung. Ich würde die EAV jedem empfehlen der diese Art Musik mag.Jedenfalls warten wir schon auf die DVD und auf eine neue Tour der Band.

Bewertung von Peter aus Veitsbronn vom 28.02.2008

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