
Alamo Race Track
Epigonentum wird in der Musik ja gerade ganz groß geschrieben und wurde von Simon Reynolds in seinem Buch Retromania intensiv auseinandergenommen. So klingt eigentlich jede neue Band, wie die alte Lieblingsband aus den 60ern, 80ern oder 90ern. Umso schöner ist es da, wenn da mal wieder etwas Originelles um die Ecke kommt.
Alamo Race Track (schönerweise ART abgekürzt) kommen aus Amsterdam und haben sich dort 2001 gegründet. Damals hießen sie aber noch Redivider, nach dem Verlust des Keyboarders sollte es unter neuem Namen weitergehen und so waren Alamo Race Track geboren. Es war ein YouTube-Video ihres Songs Black Cat John Brown das 2006 innerhalb kürzester Zeit 200.000 Mal angeklickt und sehr zur Popularität von Alamo Race Track beitrug. Ihr ebenfalls Black Cat John Brown betiteltes Album erschien im Oktober 2006 und wurde zu einem der Riesen-Erfolge der holländischen Alternative Music Charts.
Nach fünf Jahren Pause meldeten sich Alamo Race Track dieses Jahr endlich mit Unicorn Loves Deer, ihrem dritten Album, zurück - mit veränderter Besetzung und neuem, folkigerem, naturalistischem Sound. Zuletzt supporteten Alamo Race Track die kanadischen Indie-Rocker The Weakerthans. Wer sich nun persönlich begeistern lassen möchte, hat dazu im Februar und März die Chance.
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